Vorteile beim Verkauf einer Lebens­versicherung

  • Mehr Geld, als bei Kündigung oder Stornierung des Vertrages
  • Steuerlicher Vorteil, wenn Ihre Lebensversicherung mind. zwölf Jahre alt ist
  • Todesfallleistung bleibt in der Regel auch nach dem Verkauf bestehen

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Lebensversicherung verkaufen

Lebensversicherungen erfüllen viele Zwecke, angefangen von der betrieblichen und privaten Altersvorsorge über die Risikovorsorge für Hinterbliebene oder den Fall der Berufsunfähigkeit des Versicherungsnehmers. 2007 gab es in Deutschland 93,9 Millionen Verträge, zusammengesetzt aus Kapitallebensversicherungen (53,5 %), Rentenversicherungen (31 %) und Risikolebensversicherungen (14,5 %).

Worauf muss ich beim Verkauf einer Lebensversicherung achten?

Vorzeitige Kündigung bei Versicherer

Nicht jeder dieser rund 94 Millionen Verträge wird jedoch bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit durchgehalten – sei es, weil sich die persönlichen Lebensumstände verändert haben, der Kunde ein wesentlich besseres Vorsorgeprodukt gefunden hat oder die finanziellen Möglichkeiten eine Zahlung der Beiträge wirtschaftlich unsinnig machen:

Infografik mit den häufigsten Gründen für Verkauf oder Kündigung von Lebensversicherungen

Geben Sie die Police an die Versicherungsgesellschaft zurück, erhalten Sie den Rückkaufswert und das war‘s dann. Die Police erlischt, ebenso Ihr Versicherungsschutz. Das Geschäft ist damit durch. Sie merken schon, das klingt nicht nach dem Königsweg und das scheinen auch immer mehr Verbraucher zu wissen. Nicht umsonst sinkt die Stornoquote bei Lebensversicherungen seit Jahren:

Statistik von Stornoquote und Stornovolumen deutscher Lebensversicherungen

Lebensversicherungen verkaufen anstatt zu kündigen Vorteile

Genau an diesem Punkt – der vorzeitigen Kündigung einer Lebensversicherung oder der Stornierung der Police – setzen Anbieter an, welche Lebensversicherungen aufkaufen oder beleihen.

Eine Lebensversicherung zu verkaufen ist dabei gegenüber der Kündigung oder Stornierung der klügere und vor allem auch lukrativere Weg, denn Aufkäufer gebrauchter Lebensversicherungen, wie wir Sie oben vorstellen und vergleichen, zahlen Ihnen im Bestfall bis zu 15 Prozent mehr Geld als es Ihr Versicherer anhand des kalkulierten Rückkaufswertes tun würde.

15 Prozent mehr Geld für die Lebensversicherungspolice klingt natürlich sehr verlockend. Wir haben nachgefragt und tatsächlich: Es gibt diese besonders gelagerten Fälle, wo es zu einer solchen Auszahlung kommt. Aber sie sind die ganz große Ausnahme.

Ein fairer Durchschnitt sind 3-6 Prozent über dem Rückkaufswert. Liegt der Angenommen bei 8.000 Euro ergibt sich ein Mehr von 160 bis 320 Euro. Das ist vielleicht nicht die Welt, aber allemal zu viel, um es zu verschenken.

Vereinfacht formuliert kann man eine Lebensversicherung in zwei Teile zerlegen: Einen Sparanteil und einen Risikoteil. Beide Teile gehören als fester Bestandteil zur Police und können nicht getrennt voneinander behandelt werden. Der Sparanteil war für viele Versicherte der Grund eine Lebensversicherung abzuschließen. Er versprach schöne Renditen und einen Batzen Geld im Alter.

Der Risikoteil sicherte geliebte Menschen ab, wenn der Tod eingetreten wäre. An eben diesem Teil der Police haben die Ankäufer auf dem Zweitmarkt kein Interesse. Und daher rührt der zweite Vorteil für die Inhaber solcher Policen. Die Police bleibt bestehen und der Versicherungsschutz wird in aller Regel beibehalten, so dass die Lieben zuhause nach wie vor abgesichert sind.

Info-Grafik zum Verkauf von Lebensversicherungs Policen

Wann lohnt sich ein Verkauf?

Der Verkauf einer Lebensversicherung lohnt sich erst dann, wenn der Rückkaufswert größer als die Summe der laufenden Prämienzahlungen ist. Typischerweise ist dieser Punkt nach einer Laufzeit von 10 bis 15 Jahren erreicht. Da der "innere" Wert der Police inkl. Überschussreserven dann höher als der Rückkaufswert durch den Versicherer ist, lohnt sich ein Verkauf am Zweitmarkt. Da sich "innerer" Wert und Rückkaufswert gegen Ende der Laufzeit wieder angleichen, lohnt sich der Verkauf einer Lebensversicherung am Zweitmarkt nicht mehr, wenn selbige kurz vor der Auszahlung steht. Die nachfolgende Infografik veranschaulicht diesen Zusammenhang noch einmal:
Darstellung der monetären Entwicklung einer Lebensversicherungspolice

Warum werden Lebensversicherungen gekauft?

Die Unternehmen, die sich auf diesem Markt bewegen, handeln natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe. Sie kalkulieren sehr genau und entscheiden dann, ob ein Vertrag für Sie erfolgversprechend ist, oder nicht.

Es gibt zwei Wege, in diesem Bereich zu wirtschaften. Beiden gemein ist, dass die Police weiter bespart wird. Zumindest eine gewisse Zeit, in vielen Fällen auch bis zu ihrem natürlichen Auslauf. Diesen Punkt sollten Sie unbedingt beim Verkauf abklären und sich auch schriftlich bestätigen lassen.

Wirtschaftlicher Erfolg meint in diesem Business zwei Möglichkeiten: Entweder, das Unternehmen legt sich die Police ins eigene Portfolio. Es zielt dabei auf garantierte Zinsen, die Ablaufleistung und die Überschussbeteiligung. Dazu benötigt das Unternehmen einen ausreichend langen finanziellen Atem.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, die eingekauften Lebensversicherungen dem Investment-Markt zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall sucht der Ankäufer private oder institutionelle Anleger, die eine konservative Möglichkeit zur Kapitalanlage suchen. Sie bringen ihr Kapital ein und erhalten dafür Zinsen. Der Vorteil für den Ankäufer der Lebensversicherungspolice besteht darin, dass er nicht so sehr in finanzielle Vorleistungen gehen muss.

Info-Grafik zu den Gründen für den Kauf von Lebensversicherungen

Im Ergebnis ist es ganz einfach: So wie jeder Versicherungsnehmer sich eine Rendite von einer Lebensversicherung versprochen hat, so tut das auch ein Ankäufer. Der Versicherte hat in aller Regel nur den Nachteil, dass er an Liquidität kommen muss und erwägt deshalb den Verkauf. Der Ankäufer hat die nötigen finanziellen Reserven und kann daher den Versicherungsvertrag fortführen.

Gibt es Haken und Ösen?

Das Geschäft mit den Lebensversicherungen auf dem Zweitmarkt treibt leider auch weniger schöne Blüten. Es gibt Player auf dem Markt, die astronomische Renditen versprechen: 50 oder auch 100 Prozent werden durchaus versprochen. Manch einer erliegt dieser Versuchung, doch was dann passiert ist wohl immer das gleiche.

Die Masche zielt darauf ab, das Geld aus der Police zu ziehen. Der Unseriöse Ankäufer gibt dem Kunden eine Anzahlung und verspricht weitere Zahlungen nach einer gewissen Zeit, die er braucht, um mit dem Geld arbeiten zu können.

Dieser Ankäufer gibt die Police der Versicherung zurück, der Vertrag erlischt. Dafür erhält er den Rückkaufswert aus der Police. Mit diesem Geld wird dann entweder in spekulativen Finanzinstrumenten gezockt oder es wird schlicht veruntreut. Das der ehemalige Besitzer der Police sein Geld wieder sieht ist mehr als unwahrscheinlich.

Wie schütze ich mich vor diesen Betrügern?

Beachten Sie zwei simple Regeln:

  • Der Anbieter sollte von sich aus den vereinbarten Betrag in einer Summe an Sie auszahlen
  • Eine Mitgliedschaft im BVZL (Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen e.V.) ist ein weiteres Qualitätsmerkmal.

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