Deckungskapital

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Als Deckungskapital bezeichnet man die Summe aller Sparbeiträge plus der Zinsen, die im Laufe der Jahre eingezahlt bzw. erwirtschaftet werden. Dabei muss im Rahmen von klassischen kapitalbildenden Lebensversicherungen mindestens der Garantiezins von aktuell (Stand: Oktober 2010) 2,25 Prozent erzielt werden.

Das Deckungskapital hat vor allem eine Aufgabe: Es stellt sicher, dass im Erlebensfall die garantierte Versicherungssumme an den Versicherungsnehmer ausgezahlt werden kann. Dazu werden die Sparbeiträge und die Zinsen separat als Sicherungsvermögen verwahrt, das vor Einführung der europäischen Rechtsvorschriften im Jahr 2003 noch als Deckungsstock bekannt war und das Guthaben im Insolvenzfall des Versicherungsunternehmens vor dem Zugriff von Gläubigern schützt.

Wenn ein Vertrag vorzeitig gekündigt wird, erhält der Kunde das vorhandene Deckungskapital und den Überschussanteil ausgezahlt, abzüglich möglicher Kosten für die Stornierung. Da im Deckungsbeitrag lediglich die Sparbeiträge enthalten sind, die Kosten sowie der Anteil des Bruttobeitrages, der für den Risikoschutz bestimmt ist, aber bereits abgezogen wurden, entspricht der Rückkaufswert nicht den insgesamt eingezahlten Beiträgen.

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